Gesundheitliche Aspekte

Zeit etwas zu ändern

Wie alles begann?

Nach mei­ner Dia­gno­se kam viel Neu­es auf mich zu und ich muss­te erst­mal ver­ste­hen, was das für mich und mein Leben bedeu­tet. Jeder geht anders damit um. Die Einen haben mehr dar­an zu kna­cken als die Ande­ren. Wich­tig ist, dass du dich nicht bemit­lei­dest und in die Opfer­rol­le fällst, son­dern aktiv wirst.

Wer­de aktiv

Die rich­ti­gen Quel­len

Auf der Suche nach einer Lösung für mein Pro­blem (MS), ist mir ein kos­ten­lo­ses E‑Book von Vroh­kost in die Hän­de gefal­len. Die Autoren Judith Grü­ner und Nor­man Capi­to, hat­ten zu die­sem Zeit­punkt schon eini­ge schwe­re Jah­re hin­ter sich und haben sich dazu ent­schie­den ihrer Auto­im­mun­erkran­kung den Kampf anzu­sa­gen.

WOW, das ist genau DAS wonach ich gesucht habe.

End­lich mal kein Rat­ge­ber, der einem erklärt wie man

- mit der MS leben soll
— Rei­sen soll
— Sport zu trei­ben hat
— Sex haben soll

Der erste Schritt raus aus der Opferrolle

Ich bin ganz ehr­lich, die­se Art von Rat­ge­bern geben mir abso­lut nichts. Inwie­fern sol­len mir die net­ten Autoren, die­ser sinn­lo­sen Bro­schü­ren, damit hel­fen kön­nen?? Man wird in Wat­te gepackt und soll bit­te in Zukunft ganz behut­sam wei­ter­le­ben. Bull­shit. Ich glau­be nicht, dass das die Lösung des Pro­blems ist. Viel­mehr ist jede Erkran­kung ein Warn­si­gnal des Kör­pers, dass irgend­et­was aus dem Ruder gelau­fen ist und das Ziel soll­te nun sein, die Ursa­che her­aus­zu­fin­den, statt sich damit abzu­fin­den, dass man MS hat.

Ich habe den Ein­druck, dass vie­le ihre Dia­gno­se nicht hin­ter­fra­gen und sich dar­auf ver­las­sen, dass sie medi­zi­nisch ver­sorgt wer­den.

Aber kann das alles sein? Man darf nicht ver­ges­sen, dass Medi­ka­men­te ledig­lich die Sym­pto­ma­tik, nicht die Quel­le des Übels bekämp­fen.

Also ist es nicht naiv, sich ledig­lich dar­auf zu ver­las­sen?

Ja ich weiß, oft sind die Gene schuld, aber inwie­fern kann mein Life­style dazu bei­getra­gen haben? Wie ernäh­re ich mich?, Wie lebe ich?, Ach­te ich auf mich? Jeder hat da sei­ne spe­zi­el­le Bau­stel­le. Mal ist es das Rau­chen, Stress oder ein­fach unge­sun­de Gelüs­te. Ich sage nicht, dass du alle Bau­stel­len auf ein­mal in Angriff neh­men musst, wie­so beginnst du nicht zunächst mit der Ernäh­rung? Denn ich den­ke die­se lässt sich schnell umset­zen und hat einen beson­ders hohen Ein­fluss auf dein Wohl­be­fin­den.

Erfolgs­prin­zip von Vroh­kost

Ähn­lich haben es auch Judith und Nor­man gemacht und sie sind damit sehr erfolg­reich. Sie waren erstaunt über die ste­tig wach­sen­de Anzahl an Krebs‑, Herz- und Auto­im­mun­erkran­kun­gen und haben nach einer Metho­de gesucht, die auf lan­ge Sicht gesund macht. Ihre Recher­chen haben erge­ben, dass die west­li­che Ernäh­rung zu einer Über­säue­rung des Orga­nis­mus füh­ren kann, wel­ches ein geschwäch­tes Immun­sys­tem zur Fol­ge hat. Ein Grund hier­für ist das Leaky-Gut-Syn­drom (dazu in einem spä­te­ren Bei­trag noch mehr), bei wel­chem Schad­stof­fe unkon­trol­liert durch den Darm in den Blut­kreis­lauf wan­dern kön­nen. Dies wie­der­um führt zu einem Nähr­stoff­man­gel, der dau­er­haft zu einer wei­te­ren Schä­di­gung führt.

Mit dem Ziel den Darm und somit das Immun­sys­tem zu repa­rie­ren, haben sie auf eine vega­ne Ernäh­rung umge­stellt und so begon­nen ihren Kör­per zu ent­säu­ern. Obst und Gemü­se sind auf­grund ihrer basi­schen Eigen­schaf­ten und der Fül­le an Vit­ami­nen und Anti­oxi­dan­ti­en eine idea­le Grund­la­ge. Schon nach kur­zer Zeit, konn­ten die bei­den bereits Erfol­ge fest­stel­len. Den gan­zen Bei­trag und den Blog fin­dest du hier.

Mein Rat an dich

Wahr­schein­lich denkst du dir jetzt:

Oh ne, nicht schon wie­der so ein vega­ner Scheiss.….Da habe ich kein Bock drauf.…Gibt es nicht eine ande­re Lösung…

Ich zwin­ge nie­man­den sei­ne Ernäh­rung so radi­kal umzu­stel­len. Fin­de es  jedoch wert, sich bewusst zu machen, was man täg­lich in sich rein­schlingt. Auch ich habe mei­ne Ernäh­rung nicht sofort, son­dern stu­fen­wei­se umge­stellt und ich ernäh­re mich heu­te vegan, glu­ten­frei und mir geht es her­vor­ra­gend damit.

Wenn du etwas an dei­ner Lage ver­än­dern möch­test, dann musst du auch in gewis­ser Wei­se dei­nen Lebens­stil anpas­sen. Dabei fin­de ich es wich­tig zuerst die Ernäh­rung unter die Lupe zu neh­men.

Wie sieht dei­ne Ernäh­rung aus? Wel­che Lebens­mit­tel könn­test du die nächs­ten Wochen strei­chen bzw. erset­zen oder tun dir offen­sicht­lich nicht gut (Magen­be­schwer­den, All­er­gi­en…)?

Pro­bie­re es ein­fach aus. Es wird dir nicht scha­den. Ver­spro­chen 😉

 

Mach den ers­ten Schritt.

Denn du hast die Wahl. Sei kein Opfer

Clau­dia

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